Applikation von hinten – Step by Step

Ich hätte es ja ahnen können als ich meinen siebenjährigen Sohn fragte, was denn auf seinen neuen Pulli drauf soll – “StarWars natürlich, Mama.” (Gääähn, immer nur StarWars, StarWars, StarWars. Aber er findet das  so toll. Na gut.) Vor meinem inneren (naiven Auge) sah ich den noch halbwegs niedlichen Yoda auf einem imaginären Pullover prangen. Haha. “Da muss Savage Oppress drauf und der Pulli muss schwarz sein”. (Für alle, die nicht wissen wie Savage Oppress ausieht – ganz fiese Visage mit bösen Augen). Och nööö…

Wir haben uns dann auf einen grauen Pulli  mit Yoda drauf geeinigt. An dem Yoda habe ich auch stundenlang gearbeitet, aber es war zum Mäusemelken mit dem Nähmaschinenmalen. Ich hätte ja auch schlauerweise einfach einen Yoda siebdrucken können und ich wäre fertig gewesen. Aber mangels intakter Textilsiebe und neu entfachtenm Ehrgeiz (Pffffff, Stickmaschine? Wer braucht schon eine Stickmaschine?) musste das anders funktionieren. Nachdem der Yoda nicht funktionierte, einigten wir uns auf das Symbol der Jedi-Ritter. Ich wollte ja unbedingt mal so eine Applikation von der Rückseite her versuchen und bin zufrieden mit dem Ergebnis. Fürs nächste Mal würde ich aber nach einem Motiv ohne spitz zulaufende Elemente suchen.

So habe ich das gemacht mit der Applikation:

1. Motiv abgepaust auf dieses Seidenpapier zum Kopieren von Schnittmustern. Auf der linken Seite des Pullis mit einem blauen Stück Jerseystoff festgesteckt.

 

2.  Auf den Linien entlangnähen (ziemlich fummelig, aber es hat geklappt). Man muss nur aufpassen, dass das Papier nicht reißt. Bestimmt gibt es dafür eine bessere Methode, aber mit den Mitteln, die ich da hatte musste es halt so funktionieren.
3. Mit der Pinzette die Papierreste abgezupft
So, fertig gestickt. Innen sieht es so aus. Ich habe dann das blaue Stück Stoff noch etwas zurückgeschnitten.
So sah es von rechts aus. Ich habe dann von rechts nochmal alle Nähte nachgenäht.
4. Das war der beste Part! Mit der Schere vorsichtig entlang der Nähte den grauen Stoff wegschneiden und Tadaaaaaaaaaaaaaaaaa. Es hat funktioniert. Bloß nicht in den dünnen blauen Jersey schneiden, sonst war die ganze Arbeit umsonst.
FERTIG:
Vielen Dank fürs Vorbeischauen und allen noch einen schönen Abend.
Elke

 

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6 thoughts on “Applikation von hinten – Step by Step

  1. Das ist jedes Mal eine ganz schöne Arbeit und Aufregung, nicht wahr??!! “Hoffentlich nicht beim letzten Stofffitzelchen in den Unterstoff geschnitten…!”
    DU hast es geschafft und herausgekommen ist ein ganz toller Sweater mit einer superschönen Negativapplikation!!! Ich gratuliere!
    (Ich hätte statt Papier Soluvlies oder abreißbares Stickvlies genommen, nur so als kleinen Tipp.)
    Ganz liebe Grüße,
    Sabine

    1. EP sagt:

      Hallo Sabine, nein, ich habe ganz vorsichtig und sauber geschnitten und es ist alles gut gegangen mit der Applikation. Danke für den Tipp mit dem Vlies. So etwas muss ich mir mal zulegen.
      Herzliche Grüße, Elke

  2. Kerstin sagt:

    Hallo,
    ich gluber der Pulli würde meinem Kind auch gefallen. Die Art des Aplizieren ist auch neu für mich. Danke fürs zeigen.
    Ich wünsche dem Träger des Shirts viel Spaß damit.
    LG aus Riesa
    Kerstin

    1. EP sagt:

      Hallo Kerstin, vielen Dank für Deinen Kommentar. LG Elke

  3. Daxi sagt:

    Hi Elke, hab grad mal kurz zeit für einen gegenbesuch auf deinem schönen blog! Diese art der applikation muß ich unbedingt abspeichern!
    was ich noch zu dem mmm kommentar sagen wollte: der kam damals von einer der mmm moderatorinnen, deshalb hat es wohl viele sehr gestört, aber jetzt ist ja alles wieder gut! catherine hat mich auch diesbezüglich sehr nett angeschrieben!

    Bin gespannt auf dein shirt, lg von daxi

  4. Püppi sagt:

    Was für eine Arbeit…..aber für dieses tolle Ergebnis hat es sich wirklich gelohnt ganz ganz toll.
    Und danke das du uns zeigst wie es geht…;)

    Glg Steffi

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