Capsule Wardrobe Synapsen deaktiviert – #myspringessentials

Ein Impulskauf gehört nicht zum Capsule Wardrobe Konzept, oder?

Aber neulich hatten wir, also mein Mann und ich, die seltene Gelegenheit mal zu zweit durch eine Stadt zu bummeln. Mit Übernachtung im Hotel. Ohne Kinder!

Da musste ich etwas kaufen. Sonst wären wir ja umsonst gebummelt. Natürlich hatte ich dabei meine Spring Essentials im Hinterkopf. Meine erste Beute war genau nach Plan ein paar graue Sneakers mit Glitzer drauf. (Ja, du hast richtig gelesen).

Am Abend im Hotel habe ich dann festgestellt, dass sie mir. ZU KLEIN SIND.

Kannst du dir das Augenrollen meines Mannes dazu vorstellen? Ein Klassiker. Mittags Schuhe kaufen, abends feststellen, dass sie zu klein sind.

Am nächsten Morgen sind wir wieder in den gleichen Laden um die Schuhe umzutauschen. Eine Nummer größer gab es sie nicht mehr. Geld zurück auch nicht. Also haben wir uns gemeinsam durch den Laden gewühlt bis mein Mann (ja, der kann sowas) eine Jacke hochhielt und meinte: “Guck mal, Schatz, die musst du anprobieren.” Die musste ich nicht nur anprobieren sondern auch anbehalten. Die Capsule Wardrobe Synapsen waren kurzzeitig deaktiviert. Oder überhitzt? Jedenfalls außer Kraft gesetzt.

Die Farbe (schwarzbraun) passt nämlich nicht zu meinem Plan.

Wie war das noch gleich mit der vernetzten Garderobe? Würde ich bei Null anfangen, wäre es bestimmt leichter das hinzubekommen. Aber ich muss ja mit dem arbeiten, was ich habe und nach und nach umrüsten. Das macht es kompliziert. Denn bis vor ein paar Wochen habe ich nicht nach dem Prinzip der Vernetzung genäht und gekauft.

Ich wollte mir eine einfache Tabelle oder Grafik überlegen mit der ich die Vernetzung (sofern vorhanden) meiner vorhandenen Kleidungsstücke zeigen kann. Das mit den Strichen wie in der Grafik meines ersten Posts funktioniert nur zur Verbildlichung des Prinzips aber nicht für die Vernetzung von 33 oder mehr Teilen, die unterschiedliche Beziehungen zueinander haben. Das wird mir jetzt zu kompliziert.

Daher habe ich einfach alle Teile fotografiert, die für #myspringessentials in Frage kommen. Das ergibt eine Übersicht und zeigt einfacher Lücken und Schwächen auf. Komm wir schauen uns das mal in Ruhe an. Dann verstehst du wo die Schwierigkeiten liegen.

Kleider
Links: Selbstgenäht Dress No. 7 aus Drape Drape 2. Außergewöhnliche Schnittführung. Mag ich. Die ausgeprägten Fledermausärmel machen es aber schwierig, eine Jacke drüberzuziehen.

Mitte: Selbstgenäht nach La Maison Victor Schnitt “Rianne”. Mag ich, geht gut mit Jacke. Sportlich, vielseitig.

Rechts: Gekauft. Eine Tunika, die ich schon seit ein paar Jahren gerne aus dem Schrank ziehe. Ich mag das Teil, nur leider hat es auf dem Rücken einen Fleck. Mit Jacke tragbar.

Ich brauche noch ein weiteres Kleid mit 3/4 oder kurzen Ärmeln.

myspringessentials_dresses

Jacken
Links: Gekauft. Bei diesem Blouson rutscht mir das Bündchen immer hoch und obenrum ist die Jacke etwas weit. Daher nur offen tragbar. Wackelkandidat.

Mitte: Gekauft. Siehe oben. Gesmokt an den Seiten, passt sich schön der Taille an. Weiches Leder. Bringt Komplimente vom Ehemann.

Rechts: Gekauft. Diese Jacke im Military Stil krame ich jeden Frühling wieder gerne hervor. Nicht ganz meine Farbe aber verwaschen genug. Mag ich.

myspringessentials_jackets

Mantel
Optisch finde ich die meisten Funktionsjacken und -mäntel grenzwertig aber in Deutschland braucht man sie. Daher bin ich froh, diesen Softshellmantel im Schrank zu haben. Der begleitet mich auch schon länger und sieht halbwegs gut aus.

myspringessentials_softshelljacke

Blusen
Links: Selbstgenäht. Dotty Blouse. Ich liebe diese Bluse. Leider hat sie auch einen Fleck im Rücken. Rätselhaft wo diese Rückenflecken herkommen. So kann ich sie leider auch nicht mehr tragen ohne Jacke. Muss ersetzt werden.

Mitte: Gekauft. Chiffonbluse mit Glitzer an der Knopfleiste. Sehr hübsch, das Material ist aber auf Dauer nicht so meins.

Rechts: Selbstgenäht. Camilla Blouse aus Jeans. Wie schon beschrieben spannt sie. Das finde ich so schade, weil sie mir so gut gefällt. Die muss ich unbedingt noch einmal nähen. Wackelkandidat.

myspringessentials_blouses

Oberteile
Ich mag für den Frühling Oberteile mit 3/4 Ärmel. Die sollen mir laut Stilberatung gut stehen, weil sie die Länge meiner Arme optisch unterbrechen. Ich finde das stimmt.

Links: Das Wasserfalltop Scarlett steht mir ziemlich gut von Farbe und Form, aber das Material. Brrrr. Sehr geschmeidig, dabei sehr knisternd. Das muss mit einer schönen Stoffqualität ersetzt werden.

Mitte: Sophie Bluse aus kleingemustertem Leo-Print. Kleingemustert ist nicht so meins. Streublümchen oder ähnliches geht gar nicht, aber die Bluse mag ich.

Rechts: Sehr schlicht, mit Uboot-Ausschnitt. Klassisch dunkelblau. Material: ein Traum. Das Shirt habe ich für viel Geld gekauft und es sitzt richtig gut und fühlt sich einfach toll an. Ich hoffe, es hält lange.

myspringessentials_longsleeves

T-Shirts
Links: Selbstgenäht. Blusenshirt, sehr fließend, macht breite Schultern, mag ich trotzdem.

Mitte: Selbstgenäht. Liv mit Uboot Ausschnitt. Selbst bedruckt mit Stoff & Stil Schablone. Ich liebe den Druck. Ich bräuchte es eine Nummer größer in der Schulter und 1-2 cm länger am Saum.

Rechts: Irgendwann, irgendwo gekauftes T-Shirt mit schwarzen Pailletten. Das ist nicht so der Burner, aber die Farbe passt. Mit der Zahl vorne drauf sieht es halt immer sportlich aus und lässt sich nicht so vielseitig stylen.

myspringessentials_tees
Pullis
Links: Selbstgenäht. Malou mit edlen Wollstrickbündchen. Das Muster ist eigentlich zu klein für mich, ich mag den Pulli aber sehr. Der ist so gemütlich und toll zu Leggings oder Jeans.

Mitte: Selbstgestrickt. Hmmm. Naja, das sieht man auch, aber letzten Sommer habe ich ihn häufig getragen.

Rechts: Den Pulli liebe ich. Der hat Fledermaus-Raglanärmel und ist hinten komplett durchgeknöpft. Ein Basic mit dem gewissen Etwas. Die Ärmel sind wohl als lange Ärmel gedacht. Ich schiebe sie immer etwas hoch, damit es nach 3/4 Ärmel aussieht.

myspringessentials_sweaters

Hosen
Anscheinend trage ich nur schmale Hosen… Nun liebäugle ich mit einer Sarouelhose für den Sommer.

Links: Selbstgenäht. Leggings nach CUT Schnittmuster. Die trage ich schon seit über einem Jahr und das merkt man ihr an. Der Jersey ist nicht allzu dehnbar und löst sich an der Schrittnaht unaufhaltsam auf. Daher kann ich sie nur noch mit pobedeckenden Oberteilen anziehen. Woher bekomme ich nur einen vergleichbaren Stoff?

Mitte: Selbstgenäht. Diamanten für die Beine, auch heißgeliebt. Die trage ich zum Joggen und im Alltag. Erstaunlicherweise kann ich sie vielseitig kombinieren. Allerdings dürfen die Oberteile kein Muster haben. So hat sich diese doch auffällige Hose als Arbeitstier erwiesen. Ich bin schon häufig auf die Hose und den Stoff angesprochen worden. Bevor hier jemand fragt, der Stoff ist in grau leider ausverkauft. In smaragdgrün gibt es noch ein paar Meter.

Rechts: Camouflage Jeans, Impulskauf. Viel getragen im letzten Frühling und Sommer, aber leider etwas zu klein geworden. Mit längeren Oberteilen noch halbwegs tragbar. Aber ich will nicht HALBWEGS. Sondern RICHTIG.

myspringessentials_pants_patterns

Links: Bikerleggings Cassie aus dunkelgrauem Wildlederimitat. Sehr bequem, sieht wirklich aus wie Wildleder. Wird beim Tragen etwas weicher und weiter. Sie könnte also an sich noch etwas enger gemacht werden.

Rechts: Gerade schmal geschnittene dunkelblaue Jeans.

In dieser Reihe fehlt noch eine hellgraue Jeans. Ein ganz besonderes Projekt, über das ich noch berichten werde unter dem Hashtag #gibtesdieperfektejeans.

myspringessentials_jeans

Röcke
Links: Selbstgenäht. Purito Rock aus fein geringeltem beigem Viskosejersey mit gelben Nähten. Sehr bequem, schon 2 Sommer getragen. Macht auch Gewichtsschwankungen sehr gut mit. Durch die neutrale Farbe vielseitig.

Mitte: Selbstgenäht. Bleistiftrock. Mein Statement Rock. Beim Planen meiner Garderobe fand ich zwischendrin, dass alles zu fade aussieht. Da kam mir der Rabenjersey gerade recht. Nun ist er da und ich bin mir was die Kombinierfreudigkeit angeht unsicher. So für sich finde ich den Rock total cool. Ich muss ihn mit meinen Oberteilen mal durchkombinieren.

Rechts: Selbstgenäht. Cargorock aus grobem Leinen. Viel getragen, momentan eher wurstig an mir.

Eigentlich hätte ich auch gerne einen Rock der nicht grau oder beige ist. Na, mal sehen, vielleicht einen Jeansrock? Oder einen richtigen Maxi-Stufenrock. Den hätte ich schon gerne im letzten Sommer genäht.

myspringessentials_skirts

Accessoires
Kaum vorhanden. Hier sind meine Tücher. Am neuen Bethioua Shirt, welches beim Nähcamp entstand. Auch das hat merkwürdigerweise einen Fleck im Rücken. Dabei ist es doch noch keine Woche alt.

myspringessentials_scarves

Ich habe an vielen Teilen etwas zu mäkeln. Das nervt mich. Vielleicht sollte ich mich auf noch weniger Teile einlassen und diese dafür perfektionieren? Wenn ich aber alle Teile mit Schwachstellen streiche, bleibt dann überhaupt noch eine Garderobe? Oder sind meine Ansprüche an mich selbst einfach zu hoch?

Ich lasse mir auch die Option vorhandene Teile nach und nach durch bessere zu ersetzen.

Inseln
Links: Gekauft. Diese Insel ist ein Neuzugang aus dem gleichen Laden wie die Lederjacke. Auch gleiche Marke. Wie gut, dass dieser Laden 400 km entfernt ist. Ich will aber unbedingt, dass sie zur Capsule Wardrobe dazugehört. Mal sehen, was sich machen lässt. Heute ist ja noch nicht das Finale.

Mitte: Selbstgenäht. Das ist das Jackenkleid vom Actionshooting in der Skaterbahn. Erinnerst du dich daran? Cool, oder? Aber seitdem habe ich das Kleid nicht wieder angehabt. Das viele Polyester… trägt sich nicht angenehm. Wäre nochmal nähenswert.

DSC_0742

Rechts: Gekauft. Im Winter ein Arbeitstier, aber im Frühling? Die verstaue ich wieder bis zum Herbst.

myspringessentials_Inseln

Schneller als jedes Selfie lässt sich mit Hilfe der einzeln fotografierten Fotos fix ein Outfit zusammenstellen. Wie es nachher angezogen aussieht sei erst einmal dahingestellt. Für Ideen ist es super.

myspringessentials_outfits_leatherjacket

Und welche Schuhe zieht sie nun dazu an? Ja, wenn man es nicht schafft passende Schuhe zu kaufen, dann bleiben mir nur meine hohen grauen Chucks oder graue Stiefeletten.

 

Welche der drei Outfitideen findest du am besten?

a) links
b) mitte (mein Nähcamp Outfit vom ersten Tag)
c) rechts

Bis zum Finale der #myspringessentials bleiben jetzt noch ein paar Tage. Am 1.4. ist es soweit. Dann zeigen wir gemeinsam unsere Frühlingsgarderobe. Ganz individuell.

Ich hoffe, der heutige Post hat dich auch ein bisschen inspiriert. Ich freue mich über deine Meinung und Ideen zur Capsule Wardrobe. Ab heute kannst du dich auch unter diesem Post mit deinen aktuellen Beiträgen zu #myspringessentials verlinken.

Ich freue mich auf das Finale und bin gespannt wie sich die Capsule Wardrobes in der Praxis bewähren werden.

Liebe Grüße,
Elke


 

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21 thoughts on “Capsule Wardrobe Synapsen deaktiviert – #myspringessentials

  1. Schlawuuzi sagt:

    Mir gefällt die mittlere Kombi am besten.
    Hast du bei den Teilen mit Flecken schon mal an überfärben gedacht. Wenn ich was gerne mag und es hat Flecken dann versuche ich es meistens. Funktuoniert fast immer.

    1. Elke sagt:

      Ja, ans Färben habe ich auch schon gedacht, aber eigentlich gefallen mir die Farben sehr gut wie sie sind. Ich könnte sie höchstens alles grau färben… Kann man Viskose eigentlich genau so färben wie Baumwolle?

  2. AnniMakes sagt:

    Liebe Elke!
    Ein schöner Post, für den ich mir gerade sehr gern viel Zeit zum Lesen genommen habe, die Links geklickt habe und viele Inspirationen für eigene Näh- und Outfitprojekte gefunden habe.
    Ich finde toll, wie viele selbstgenähte Kleidungsstücke in deinem Capsule Wardrobe sind. Das ist etwas, was sich bei mir zukünftig unbedingt ändern soll.
    Gerade am Anfang einer Capsule Wardrobe-Reise ist es sicher völlig normal, dass noch viele Teile einen Kompromiss darstellen, mit denen man nur so halb zufrieden ist. Wir Menschlein sind ganz schön ungeduldige Wesen :-). Ich habe im letzten Spätsommer auf einen Schlag ein Großteil meiner Garderobe ausrangiert und dann durch eine reduzierte Anzahl neuer Teile ersetzt. Da ich etwas ungeduldig war, sind nun aber auch wieder einzelne Teile dabei, die nur einen Kompromiss darstellen. Und genau das wollte ich ja zukünftig vermeiden.
    Von deinen vorgestellten Outfits gefällt mir die linke Kombination am besten. Das Kleid hat einen raffinierten Schnitt, die Leggings ein tolles Muster. An Schuhen könnte ich mir sommerliche Booties vorstellen, die gerade überall zu haben sind.
    Durch deinen Post motiviert, werde ich versuchen heute meinen Post zu meinem Frühlings Capsule Wardrobe fertigzustellen. LG, Anni

    1. Elke sagt:

      Liebe Anni,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich finde deine genähten Teile immer sehr schön! Ich glaube du hast recht, bei der Capsule Wardrobe ist auch der Weg ein Stück weit das Ziel. Man lernt vermutlich erst in der Praxis welche Teile sich dauerhaft bewähren und welche nicht.
      Ich bin gespannt auf deine Frühlingsgarderobe.
      Viele Grüße,
      Elke

  3. BuxSen sagt:

    Liebe Elke!
    Ich finde es immer wieder unglaublich, wie viel Arbeit du in einen solchen Post steckst! Tolle dass dann so viele von deinen Gedanken und Ideen profitieren können. Ich selbst bin ja nicht so sehr der Typ für eine minimalistische Garderobe. Dazu habe ich zu wenig Stil. Nicht im Sinne von stillos, ich trage einfach zu oft unterschiedliche Styles. Je nach Jahreszeit und Tageslaune.
    Deine beiden Outfits vom Nähcamp fand ich beide toll, die Leo-Bluse steht dir sehr gut. Liegt vielleicht auch daran, dass ich den Stoff selbst so toll finde. Hoffentlich reicht mein Rest noch für eine Twist-it!
    Aber, trotz Leo-Liebe ist das Outfit rechts mein Favorit!
    Ich grüße dich ganz herzlich!
    Jenny

    1. Elke sagt:

      Liebe Jenny,
      vielen Dank. Ich freue mich, wenn du dich inspiriert fühlst. Ich kann beim Schreiben gut meine Gedanken für mich sortieren und erhalte beim Schreiben auch viele neue Ideen, die mir sonst nicht in den Sinn kämen. Aus dem Leo-Stoff eine Twist-It zu nähen ist bestimmt eine gute Idee. Dann mit Paspel im Rücken? Sähe sicherlich gut aus. Ich bin gespannt.
      Liebe Grüße,
      Elke

  4. narera sagt:

    super Artikel wie immer – Danke! Bin letzthin über eine App gestolpert, aber habe sie noch nicht ausprobiert: I style myself oder so ähnlich und da fotografiert man auch einfach seine Teile und die App rückt dann auf Knopfdruck eine Kombi raus. Möchte ich unbedingt noch ausprobieren…https://www.istylemyself.com/

    1. Elke sagt:

      Danke schön! Ich habe mir auch schon diverse Apps angeschaut aber konnte mich dann doch nicht dazu entschließen eine herunterzuladen. Das wäre bestimmt ein weiteres Spielzeug, welches mich von meinen Alltagsaufgaben ablenken könnte 🙂 Andererseits würde es mich doch auch reizen, mal eine App zu testen… Hmmm.

      1. Also ich habe hier Stylebook. Und ja! Das frisst enorm viel Zeit. Wenn man wie ich vor drei Jahren seinen ganzen unzusammenhängenden Kleiderschrank erfassen will. Das habe ich auch ganz schnell wieder aufgegeben.

        Wenn man aber wirklich nur +/- 33 Teile hat und überprüfen will, was man in einem gewissen Zeitraum in welcher Kombi wirklich getragen hat, kann ich die App empfehlen! Ich werde es vielleicht noch mal in Angriff nehmen, wenn meine Garderobe nächste Woche festgezurrt ist.

  5. Liebe Elke!
    Mir gefällt Deine neue Lederjacke sehr und ich finde, man muss auch mal Ausnahmen machen und nicht zu streng zu sich sein 🙂
    Das gilt wahrscheinlich auch für den Rest: Hohe Ansprüche sind gut und ich kann absolut verstehen, dass Du keine Kompromisse mehr willst! Aber manchmal müssen die eben sein, zumindest als Zwischenstation. Außerdem weiß ich gar nicht, ob das überhaupt geht: nur PERFEKTE Teile zu haben. Ich kann nur von mir sagen, dass ich manche Kleidungsstücke an manchen Tagen perfekt finde und an anderen Tagen dann wieder nicht – das hängt von der Stimmung und von der Laune ab, und dann kommen natürlich noch Aspekte wie Gewichtsschwankungen usw dazu. Niemand ist immer gleich oder fühlt sich auch nur immer gleich.
    Übrigens gefällt mir das linke Outfit am besten, wohl weil das Mint so schön ist 🙂
    Viel Freude mit Deiner Frühlungsgarderobe und Danke für die vielfache Inspiration!
    Liebe Grüße, Steffi

    1. Elke sagt:

      Liebe Steffi,
      hihi. Ja, mir gefällt meine Lederjacke auch und ich finde letztendlich passt sie schon zu meinen Sachen. Nicht zu allen, aber wie du sagst, zu streng sein ist auch langweilig und außerdem habe ich ja mehr als nur die eine Jacke. Ich stimme dir zu, nur perfekte Teile geht wahrscheinlich nicht, aber was die Schulterpassform angeht werde ich immer pingeliger. An der Schulter nehme ich auch nicht schnell zu, von daher soll die zukünftig passen. Ich meine, wenn man schon selber näht, kann man solche Details ja auch selber beeinflussen. Die Gefühle sind tatsächlich oft entscheidend für die Auswahl eines Outfits. Von daher bin ich auch gespannt, ob ich mit meiner Capsule Wardrobe auch durch eine Saison komme ohne das Gefühl zu haben, dass etwas fehlt. Aber solche Tage werden bestimmt kommen. Manchmal klingt es vielleicht so als ob ich mich in das Thema hineinsteigere. Vielleicht ist das manchmal so. Ich finde es hat einfach etwas von einem Rätsel oder Puzzle dessen Lösung nicht einfach ist, einen dafür aber auch herausfordert.

      Vielen Dank für deinen Kommentar, liebe Steffi.
      Herzliche Grüße,
      Elke

  6. Monika sagt:

    Trotz der vielen Wackelkandidaten und Unsicherheiten auf deiner Seite, finde ich deinen Stil oder besser, die Essenz deines Kleiderschrankes schon ziemlich gut.
    Die schwarzbraune Jacke stört die Einheit überhaupt nicht.
    Ich finde die Kombi mit der altrosa Bluse am besten, würde aber die mittlere einfarbige Hose dazu kombinieren – und hier: immer weiße Chucks (auch wenn sie das Bein optisch verkürzen – was in deinem Fall ja nicht soo schlimm wäre)
    Liebe Grüße
    Monika

    1. Elke sagt:

      Liebe Monika,

      danke für deine Einschätzung. Ich liebe meine schwarzbraune Jacke doch jetzt schon innig. Daher muss im Zweifel die Capsule Wardrobe an die Jacke angepasst werden. Ich übertreibe. Das passt schon irgendwie. Der Weg ist das Ziel. Mir macht das Thema einfach Spass und ich bin gespannt, ob sich mein Stil oder die Essenz meines Kleiderschrankes im Laufe der nächsten Monate noch verändern wird.

      Meine weiße Chucks Phase habe ich schon hinter mir. Wenn du unsere Straße kennen würdest, wüsstest du warum. Nicht befestigt. Das führt zu einer rasanten Vergrauung von weißen Chucks so dass ich nun direkt auf graue zurückgreife. 😉

      Liebe Grüße,
      Elke

  7. Lena sagt:

    Liebe Elke, einen tollen Post hast du da zusammengestellt, das Warten hat sich allemal gelohnt! Wo soll ich anfangen… Zunächst einmal finde ich grandios, wie viele selbstgenähten Teile deine Capsule Wardrobe umfasst. Ich hoffe, da auch mal irgendwann hinzukommen. Dazu müsste ich aber erstens irgendwo meine Tage um zwei bis acht Stunden verlängern lassen können und zweitens akzeptieren, dass man für den Mops auch Kleidung kaufen kann. Gerade nähe ich mal wieder an der Übergangsjacke fürs Kind statt an meinem neuen Blazer…
    Jetzt einfach von oben: Die Kleider finde ich allesamt toll. Das mintgrüne ist ein toller Hingucker, sicher auch tauglich für Ostern und sonstige Frühlingsfeiertage. Rianne finde ich so toll, dass ich sie wohl eiskalt abkupfern werde müssen und eine helle Tunika geht immer!
    Die Lederjacke ist ehrlich gesagt nicht so meins, ich finde die anderen beiden Jacken schöner. Mir wäre sie für den Frühling etwas zu dunkel, aber wenn sie die große Liebe ist, dann ist das einfach so und ich bin sicher, dass du sie toll kombinieren wirst zu deiner Frühlingsgarderobe!
    Deine beiden selbstgenähten Blusen finde ich beide großartig, schade, dass sie durch Fleck und Passform nicht perfekt sind. Was die Flecken angeht, so bin ich nicht sicher, ob das außer dir überhaupt jemandem auffallen würde!? Man ist ja selbst doch mit sich immer viel pingeliger und strenger als mit anderen, so geht es mir jedenfalls… Glitzer ist nicht so meins und für mich ist die mittlere Bluse auch wieder etwas dunkel, aber das ist wieder nur persönlicher Geschmack. Deine Shirts finde ich allesamt großartig! Ich liebe die Hirschkäfer, das Blusenshirt ist auch toll. Die beiden dunkelblauen sind schlicht und großartig, schade, dass das Material des einen nicht passt. Ich bin auch zu der Überzeugung gekommen, nur noch aus wirklich tollen Stoffen zu nähen (ggf. mit Probeteil vorher!). Man ärgert sich sonst hinterher zu sehr! Auch das graue Nummernshirt finde ich gut. Klar ist es etwas sportlicher, aber das darf es finde ich. Du hast ja auch viele elegantere Teile dabei und ich glaube, dass man damit für einen großartigen Stilbruch sorgen kann, wenn man es beispielsweise mit Blazer und eleganteren Schuhen kombiniert… Die Pullis finde ich auch alle toll muss ich sagen, jeden auf seine Weise. Gerade den selbstgestrickten mag ich total gerne, ich finde, dass gerade dieser selbstgestrickte Look auch bei Kaufpullis gerade total angesagt ist. Und wenn ich dich damit auf der Straße gesehen hätte, hätte ich Geld dafür gewettet, dass du ihn gekauft hast. Eigentlich wollte ich ja auch was für mich stricken für meine #myspringessentials, aber hier greift wieder der Punkt mit dem Kind, dass nichts gekauftes trägt… Die gemusterten Hosen sind alle wieder eher nicht so meins, am ehesten noch die mit den Diamanten. Die linke ist mir ehrlich gesagt zu bunt, die rechte mag ich vom Muster her überhaupt nicht. Dafür finde ich die Wildlederhose gigantisch schön! Ich muss auch unbedingt so einen tollen Suede für meinen Rock finden, in einer solchen Hose säh ich wahrscheinlich wie eine aufgedunsene Presswurst aus… Die Röcke mag ich allesamt sehr gerne und auch die Tücher sind alle schön! Ich plane bislang mit nur einem Tuch, bin mir aber nicht sicher, ob das so eine schlaue Idee ist!? Das Häkeljäckchen wäre so gar nicht meins, an dir kann ich es mir aber gut vorstellen. Ich finde es auch gar nicht so inselig, von den Farben her passt es toll finde ich. Zum Beispiel mit dem dunkelblauen Uboot-Shirt und der Wildlederleggings oder so könnte es gut funktionieren finde ich. Oder eventuell mit der hellen Tunika plus Jeans? Ich würde ihm eine Chance geben! Das Kapuzenkleid ist der Hammer, aber ich weiß selbst, dass man Teile aus dem falschen Stoff einfach nicht trägt. Schade, aber so ist es. Das Karohemd würde ich auf jeden Fall in den verdienten Sommerschlaf schicken…
    Von den Outfits ist definitiv das mittlere mein Favorit! So gefällt mir sogar die dunkle Jacke wirklich gut.
    Entschuldige, das war jetzt alles etwas wirsch und zusammenhanglos, ich habe einfach mal meine Gedanken runter geschrieben. Jetzt muss ich aber schleunigst mit der Mopsjacke weiter machen, damit ich wenigstens noch eine kleine Chance habe, am Wochenende auch mal was für mich zu nähen…
    Liebste Grüße
    Lena

    PS: Mir ist gerade noch aufgefallen, dass du auch etwa drei Teile in jeder Kategorie (Blusen, Hosen, Shirts…) hast. Das war mein allererster Impuls, als du zum Thema capsule wardrobe bei Facebook gepostet hast, mir elf Kategorien zu überlegen und für jede drei Teile aufzuschreiben. Zwischenzeitlich habe ich mich völlig davon verabschiedet, nur um jetzt festzustellen, dass ich am Ende wieder ziemlich genau da angekommen bin. So schließt sich der Kreis!

  8. Erst mal vorneweg: wenn man locker flockig über deine Sachen schaut, scheint das schon alles recht stimmig. Und JEDE Hose lässt sich eben nicht mit JEDEM Shirt und JEDER Jacke kombinieren. Also schon, aber dann wäre die »Capsule Wardrobe« wirklich ziemlich langweilig und würde viele Lieblingsteile eliminieren.

    Das Problem, dass ich bei vielen Teilen was zu meckern habe, habe ich auch. Und würden nur die »perfekten« Stücke bleiben, wären es wohl zu wenige – und perfekt kombinierbar wären sie dadurch noch lange nicht.

    Ich glaube ja, der richtige Weg ist, Lieblingskombis zu finden. Oder Lieblingsteile in gelungene Kombis zu integrieren. Deshalb finde ich deine Wahl zum Outfit-Sieger auch einen schönen Ansatz. Ich bin übrigens für Outfit C. Denn ich liebe das Shirt und bin ein bisschen neidisch darauf, dass du solche gemusterten Hosen tragen kannst. A gefällt mir auch sehr gut, weiß aber nicht, wie Kleid und Jacke zusammen aussehen. Und B – ähm – naja, ich mag halt kein Leo-Muster. Also zumindest nicht an mir. Nicht mal, wenn’s eigentlich ganz cool aussieht. Du merkt, das ist alles super-subjektiv. Schlüpf einfach rein und trage es, wenn es zu dir passt! :.)

    Deine neue Jacke gefällt mir gut. Ist halt recht dunkel für die Jahreszeit, aber schwarzbraun lässt sich zum Glück immer gut kombinieren … perfekt wäre natürlich, du hättest farblich passende Schuhe dazu. Dann könnte man die Jacke zu fast allem tragen!

    Ich fand den Einblick in den aktuellen Stand deiner Frühlingsgarderobe jedenfalls sehr hilfreich. Mal sehen, ob ich für nächste Woche noch etwas zusammenstellen kann … eigentlich müsste man ja nur alles mal knipsen. *dummdidumm*

  9. SuSe sagt:

    Hallo Elke,
    Deine neue Jacke ist der Hit – da wäre ich auch nicht daran vorbei gekommen. Und ehrlich gesagt finde ich auch, dass die sich zu echt vielem kombinieren lässt. Insofern fügt sie sich bestimmt sehr gut in Deinem #capsulewardrobe ein.
    Abgesehen davon gibt es doch auch immer ein paar “highlights” die super sind, aber, was die Kombinierbarkeit angeht, auch etwas ausreißen. Dafür braucht man eben auch eher neutrale Teile. Und genau diese Mischung macht es dann interessant. Und genau diese Mischung sehe ich aber auch in den Kleidern, die Du oben zeigst – für mich sieht das alles sehr stimmig und peppig aus.
    Mir gefällt das rechte Outfit am besten – gemusterte Hosen sind immer etwas ganz besonderes, und nicht jeder kann sie tragen :-).
    Dein Kleid von der Skaterbahn solltest Du unbedingt nochmal nähen, das sieht echt toll aus und es ist schade, wenn dieser Schnitt im Schrank versauert! Außerdem passt das auch klasse in Deinen Schrank!
    Dein Beitrag ist wieder sehr inspirierend, vielen Dank nochmal dafür und auch für das Durchführen dieser Aktion!
    LG SuSe

  10. Freja sagt:

    Hallo Elke,
    der Post ist ja wieder super ausfürlich und sehr interessant. Für mich sieht das alles schon recht stimmig aus und wirklich nur perfekte Teile? Wo sollten wir die denn alle herzaubern?
    Wir müssen eben auch erstmal mit dem arbeiten, was schon vorhanden ist und dann wird nach und nach umgerüstet. Ich hätte gern nur noch Lieblingsteile, aber was ich gerade besonders toll finde kann in einem Jahr schon zu den Problemfällen gehören (: Aber träumen darf man doch 😉
    Ich habe da auch so einige Teile, die mir nicht zu 100% gefallen, aber ich werde ihnen nochmal eine Chance geben und sie tragen. Wenn ich mich darin wohlfühle ist das schonmal ein absoluter Pluspunkt. Und wenn nicht, dann dürfen sie gehen, sofern sie nicht unbedingt notwendig sind. Wenn sie dringend notwendig sind, dann werden sie eben sobald ich kann ersetzt. So die Theorie 😀 Ich werde jedenfalls meine gesamte Garderobe in den nächsten Wochen beobachten und schauen, wozu ich immer wieder greife und was eher im Schrank hängt.

    Von deinen 3 Outfits würde ich so das linke wählen, ich mag die Farben total gern und ich find’s toll, dass Du gemusterte Leggings so gut tragen kannst (:

    Alles Liebe, Freja

  11. ella sagt:

    Hallo,
    ich mag die Kombi rechts am liebsten. Wenn ich Flecken habe, nähe ich eine Borte drüber oder appliziere etwas, so dass es wie gewollt aussieht.
    LG ella

  12. Liebe Elke,
    ich bin sehr beeindruckt, wie viele Gedanken Du Dir machst und vor allen Dingen auch was für eine Menge Arbeit.
    Vielen Dank für den tollen Einblick, Deine neue Jacke finde ich jedenfalls sehr, sehr toll, sei froh dass Dein Mann sei gefunden hat.
    Sollte die Jeansbluse weiter wackeln und es am Ende doch nicht schaffen, wäre das sehr schade, ich finde sie sehr schön, aber genau das ist es ja, worauf es ankommt, alles, was nicht 100 %ig passend ist, auszusortieren.
    Herzlichst,
    Tessa

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