Haben Schnittdesigner eigentlich noch Zeit zu nähen? Und andere Fragen an Silke Türck von schnittchen.com

Silkes schnittchen bewundere ich schon seit 2 Jahren. Die nähbegeisterte
Kunsthistorikerin hat vor 7 Jahren mutig ihre Existenz mit dem Design und Verkauf von
Schnittmustern gegründet. Bei schnittchen findet die Hobbynäherin einfach bis mittel
schwer zu nähende Schnittmuster, die richtig was hermachen. Das klassische Tshirt
sucht man jedoch vergeblich. Jedes Modell ist zwar schlicht und einfach zu nähen, hat
aber dennoch immer etwas Besonderes.

Gerade hat Silke ihre neue Kollektion für den Frühling/ Sommer 2015 auf den Markt
gebracht. “Kollektion” klingt nach Mode und Laufsteg. Ein Blick auf die 10 neuen
Sommermodelle zeigt genau dies. Eine Modekollektion zum Selbermachen! Mit ein
bisschen Geschick und Planung lässt sich daraus eine individuelle und passende
Garderobe schneidern. Mich juckt es da natürlich in den Fingern und den Jumpsuit
habe ich schon fertig!

Mit Silke bin ich nun schon seit über einem Jahr per Email in Kontakt und habe mich
daher sehr gefreut, sie beim Nähcamp persönlich kennenzulernen. Sie ist sehr
sympathisch und es macht Spaß, sich mit ihr über unser liebstes Thema, das Nähen, zu
unterhalten! Aber wie es so ist, kommt man in so einem großen Rahmen doch nicht
dazu, alle Fragen loszuwerden.

Umso mehr freue ich mich, diese hier im Blog bei einem kleinen aber feinen Interview
stellen zu können.

1. Liebe Silke, man merkt, dass in deiner neuen Kollektion wieder richtig viel
Herzblut steckt. Was hat dich zu dieser Kollektion inspiriert? Welche Idee oder
welches Thema steckt dahinter?

Silke: Zunächst einmal war mir diesmal wichtig, dass ich mehrere Schnittmuster auf einmal
rausbringen wollte. Sonst habe ich sie immer einzeln veröffentlicht und das Konzept
wollte ich ändern und schauen, wie es ankommt. Dann wollte ich diesmal ein paar mehr
Kleider dabei haben. Kleider gehen einfach gut und sind superpraktisch für den Sommer.
Und dann sollten die neuen Schnittmuster natürlich ein bisschen zueinander passen und
dennoch möglichst viele verschiedene Geschmäcker vereinen. Wichtig ist mir eigentlich
auch immer, dass sie schick sind, aber nicht in zuviel Firlefanz ausarten. Was die
Wahl der Stoffe betrifft, so hatte ich Lust, Blau- und Rottöne zusammen zu bringen. Das
hat nicht bei allen Schnitten geklappt, aber so hatte ich schon mal ein schönes
Grundraster an dem ich mich entlanghangeln konnte.

2. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wieviel Arbeit dahinter steckt, 10 Schnittmuster
auf einmal auf den Markt zu bringen. Mittlerweile gibt es viele unabhängige
Schnittdesigner/innen, die in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen
einzelne Modelle veröffentlichen. Wie schaffst du es, eine ganze Kollektion
fertigzustellen? Wann hast du mit der Planung oder den ersten Ideen dafür
begonnen? Wie viele Menschen unterstützen dich dabei?

Silke: Ehrlich gesagt, weiß ich es gar nicht so genau… Ich habe natürlich meine
Schnitttechnikerin, die mir bei der Umsetzung der Schnitte hilft, aber das ist ja dann noch
nicht alles. Sie müssen genäht und fotografiert werden, dann die Schnittmusterbögen
gelayoutet, die Downloadschnitte angelegt und die Anleitungen geschrieben und
übersetzt werden. Die technischen Zeichnungen erstellt, die Lagepläne und Verbräuche
kontrolliert und am Ende die Schnitte in den Shop eingestellt werden. Das mache alles
ich im Alleingang – nur beim Übersetzen und beim Fotoshooting hole ich mir Hilfe. Bei
letzterem mache ich das Styling, habe aber einen Fotografen und eine Visagistin.
Mittlerweile ist aber der Punkt erreicht, an dem ich merke, dass ich es nicht mehr alleine
schaffe, denn nebenbei läuft ja noch das Tagesgeschäft, immer mehr Emails müssen
beantwortet werden und dann sind da noch meine zwei Jungs, bzw. meine drei… Also,
an alle Münchner Leserinnen – ab September 2015 suche ich dringend Hilfe!

schnittmuster-jumpsuit-judith-680x700-horz

3. Gibt es ein Modell darunter welches du besonders magst oder hinter dem eine
besondere Geschichte steckt?

Silke: Das kann ich eigentlich nicht so richtig sagen, aber ich liebe einfach den Jumpsuit und
fühle mich selber total im Kleid Luna wohl. Das ist ein richtig schönes Sommerkleid.
Außerdem das Shirt Catrin – einmal drin will ich nicht mehr raus…
Ansonsten stecken Geschichten hinter dem ein oder anderen Namen. So hat mir Catrin
vom Stoffbüro den Stoff für das Shirt organisiert – da musste das Shirt einfach Catrin
heißen. Anna (Kleid Anna) ist meine Bald-Schwägerin, bei dem Kleid Julie musste ich an
Julie vom Blog Joliesbobines denken. Der Jumpsuit heißt Judith, weil so die Designerin
vom Atelier Brunette heißt, meine liebe, schicke Oma habe ich als Kind Mimi genannt
(Jacke Mimi) und so gibt es immer weitere kleine Geschichten.

4. Dein Unternehmen hat sich in den letzten Jahren ganz schön weiterentwickelt.
Was machst du heute besser oder anders als zu Beginn deiner
Existenzgründung? In welchem Bereich hast du am meisten dazugelernt?

Silke: Oh, das ist eine spannende Frage! Ich habe am Anfang RIESIGE Fehler gemacht. Ich
habe viel zu kompliziert gedacht und habe mich auch oft von anderen Anbietern
ablenken lassen. Ich kann jetzt viel besser fokussieren, habe auch mehr
Selbstbewusstsein und weiß, dass jeder seinen ganz eigenen Stil hat und schnittchen ist
halt schnittchen und hat meinen Stil. Da braucht man niemandem nachzueifern oder sich
zu verbiegen, denn das funktioniert sowieso nicht. Außerdem habe ich es tatsächlich
geschafft die Zeitfenster, die mir für meine Arbeit zur Verfügung stehen, gut und intensiv
zu nutzen und es fällt mir leichter den Griffel fallen zu lassen, wenn die Kinder abgeholt
werden müssen.

Ich habe auch gelernt „Nein“ zu sagen. Das war eigentlich der wichtigste Schritt, denn
wenn man im Internet und dazu noch im DIY Bereich arbeitet, denken viele es gibt alles
umsonst, auch meine Zeit und meine Erfahrungen. Am Anfang sagt man zu allem „Ja“,
denn man denkt, das bringt einem vielleicht finanziell nichts, aber es bringt einen
irgendwie weiter. Hier wähle ich mittlerweile aus und habe meine Zeit und meine Kraft
ganz klar im Blick. Hätte ich hier nicht irgendwann die Notbremse gezogen und mir
Mantra-artig „Mind your own business“ vorgesagt, wäre ich auf kurz oder lang in Teufels
Küche gekommen….

5. Nun beschäftigst du dich den ganzen Tag mit dem Thema Nähen. Hast du in
deiner Freizeit noch Lust zu nähen oder bist du lieber anderweitig kreativ tätig?
Ich habe gesehen, dass du bei Pinterest eine ganz schön lange “To-Do” Liste für
kreative Projekte angelegt hast…

Silke: Ich liebe es nach wie vor zu nähen und immer wieder, wenn ich an der Nähmaschine
sitze, bin ich ganz glücklich und freue mich über dieses Werden. Und erst recht, wenn
der Kleiderschrank sich füllt… Natürlich entsteht viel für schnittchen und man ist nicht
mehr so unbedarft. Man denkt immer, wenn man was näht, muss es irgendwie für den
Blog o.ä. weiterverwertet werden. Das ist ein bisschen schade… Aber, wenn man sich
darauf einstellt, dann findet man auch hier Möglichkeiten das eine mit dem anderen
zu verbinden und zwar so dass man am Ende auch zufrieden ist.

6. Nähen als Freizeitbeschäftigung ist nicht nur in Deutschland angesagt. Du hast
dir mittlerweile auch außerhalb unserer Grenzen schon einen Namen gemacht.
Wer gerne internationale Nähblogs liest, stößt dort immer häufiger auf schnittchen
Modelle. Finden deine Kreationen im Ausland womöglich sogar mehr Anklang als
in Deutschland?

Silke: Das kann ich noch nicht so genau sagen, aber es stimmt schon – seit schnittchen auch
auf Englisch verfügbar ist und ich die Schnitte in Deutsch und Englisch anbiete, hat sich
da einiges getan. Das freut mich natürlich sehr! Insbesondere in Frankreich kommen die
schnittchen Schnitte sehr gut an, so dass ich manchmal schon überlege, sie auch
ins Französische übersetzen zu lassen.
Mittlerweile würde ich sagen, dass die Bestellungen aus dem Ausland auf dem
Vormarsch sind. Der internationale Markt ist natürlich auch größer! Vielleicht treffe ich
mehr den Geschmack der internationalen Nähcommunity als den der deutschen. Ich
weiß es nicht genau… Auch um hier mal anständige Feldforschung zu machen, brauche
ich Unterstützung!

7. Das Angebot an Schnittmustern online wird immer größer. Die Vermarktung
immer vielfältiger. Nähanleitungen werden anstatt der klassischen (oft
unverständlichen) Beschreibung immer häufiger als Lernvideos und ausführlich
bebilderte Ebooks angeboten. Perfekt für die Nähanfängerin aber auch für die
fortgeschrittene Hobbynäherin, die neue Kniffe und Techniken erlernen möchte.
Auch auf dem schnittchen Blog werden immer mehr Schnitte mit einer
ausführlichen bebilderten Nähanleitung oder einem Sew-Along präsentiert. Ist das
heutzutage ein “Muss” für Schnittdesigner und -verkäufer?

Silke: Das stimmt! Die Menschen sind sehr verwöhnt durch das Angebot im Internet. Das geht
mir ja genauso. Wenn man nicht mehr genau weiß wie z.B. eine bestimmte Masche
gehäkelt wird, schaut man schnell bei Youtube und kann gleich zwischen mehreren
Videos auswählen.
Ich versuche auch diesem Trend und dieser Nachfrage gerecht zu werden, schaffe es
aber nur bis zu einem bestimmten Grad. Wer schon einmal während dem Nähen Fotos
gemacht hat auf denen man auch gut etwas erkennen kann oder gar ein Tutorial
gedreht hat, weiß wieviel Zeit das in Anspruch nimmt. Und dann kommt das Schreiben
eines Artikels dazu, den ich dann noch ins Englische übersetzen muss. Allein dafür sitzt
man schon mal gut und gerne 2 Stunden… Ich denke eher darüber nach die Anleitungen
mit Zeichnungen auszustatten. Mal schauen…

8. Du nähst schon sehr lange, und bist nun auch schon recht lange mit deinen
Schnittmustern selbstständig. Sicherlich beobachtest du den Trend zu mehr
selbstgemachter Kleidung genau. Was denkst du, wird dieser Hype mit der Zeit
wieder abflachen oder handelt es sich hier um eine langfristige tiefer gehende
Sache?

Silke: Nein, ich glaube der Trend wird in der nächsten Zeit nicht abflachen. Er ist noch voll im
Rollen und da viele junge Frauen gerade nähen lernen, wird das auch noch so weiter
gehen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

9. Wo siehst du schnittchen in 2018? Worauf dürfen wir uns in den nächsten
Monaten und Jahren freuen?

Silke: Ich freue mich jetzt erst einmal auf eine Mitarbeiterin, die mit mir gemeinsam schnittchen
voranbringt und das Markenprofil weiter schärft. 2018 habe ich es dann endlich geschafft
im März alle Schnitte für das Jahr fertig zu haben und eine Kollektion im Sommer und
eine im Herbst rauszubringen…
Nächste Woche sitze ich mit der Schnitttechnikerin zusammen um Herbst / Winter 2015
zu planen. Dabei sein werden auf alle Fälle ein Mantelschnitt, eine Bluse und auch eine
Hose möchte ich gerne mal machen. Außerdem was kuscheliges für zu Hause und dann
auch mal was für das Kind und den Mann. Ein Kleid wird es natürlich auch wieder
geben… Also, da kommt wieder einiges zusammen!

10. Welche 3 Nähblogs findest du besonders lesenswert und möchtest du uns hier
ans Herz legen?

Silke: Das ist wirklich sehr schwierig, denn es gibt mittlerweile so unglaublich viele tolle,
kreative Blogs mit einem super Stil – wobei das ja auch wieder Geschmackssache ist!
Und nur drei zu nennen, ist wirklich nicht einfach… Da ich jetzt auch viel auf den
internationalen Blogs lande, muss ich hier den von Joliesbobines
(https://joliesbobines.wordpress.com/), den von Ada Spragg
(http://www.adaspragg.com/) nennen und dann ist da Frau Gold
(http://fraugoldmanufaktur.blogspot.de/) aus Deutschland, deren Stil ich einfach Klasse
finde. ABER, da sind ja noch so viele…

Liebe Silke, vielen Dank für dieses inspirierende Interview!

 

Bist du schon ein schnittchen Fan oder möchtest gerne einer werden? Mit etwas Glück kannst du hier ein schnittchen Papierschnittmuster deiner Wahl gewinnen. Es werden insgesamt 2 Schnittmuster verlost unter allen Kommentaren unter diesem Blogartikel.

Wenn du mitmachen möchtest, beantworte folgende Frage: Was wolltest du schon immer mal nähen und was hat dich bisher daran gehindert?

(Für die Teilnahme musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Das Los entscheidet und der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.)

Meine Erfahrungen mit dem Schnittmuster „Jumpsuit Judith“ kannst du diese Woche noch hier im Blog lesen.

Bis dahin! Viele Grüße,
Elke

Edit vom 18.7.2015: die Verlosung ist jetzt beendet. Die Gewinnerinnen SuSe on the Riverbank und Cornelia dürfen sich über je ein Schnittmuster von Schnittchen freuen!

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32 thoughts on “Haben Schnittdesigner eigentlich noch Zeit zu nähen? Und andere Fragen an Silke Türck von schnittchen.com

  1. Dahlmann sagt:

    Einen Jumpsuit steht ganz unten auf meiner to sew Liste…

    Trau ich mich nicht ran…
    a) weil ich ganz schlecht im Stoff aussuchen bin
    b) unsicher bin, ob mir sowas steht

    Tolles Interview & danke für das Gewinnspiel, würde mich freuen ein Schnittmuster zu gewinnen..

    HappySewing sanDIY

  2. Ich wollte mir schon immer mal die perfekte Outdoor-Jacke nähen. Am liebsten eine für den Sommer/die Übergangszeit, eine für Regenwetter und eine für den Winter.
    Jedoch bin ich bisher nie über den Anfängerstatus beim nähen hinaus gekommen und habe deswegen Respekt vor den vielen Details, die bei so einem Schnitt anfallen. Zudem muss ich gerade sehr auf’s Geld achten. Und die Stoffe, die man für solche Jacken braucht, kosten doch einiges. Deutlich mehr als der Kompromiss vom Discounter.

  3. Ein spannendes Interview, ich les sowas sehr gerne! Gewinnen würde ich auch gerne 🙂 Was ich schon immer mal nähen wollte: Einen Wintermantel! Abgehalten hat mich davon, dass dieses Projekt doch sehr aufwändig ist, es Probemodelle braucht, es gar nicht so leicht ist, alle Zutaten (Stoff, Futter, Einlage, Knöpfe, Reißverschluss…) in der selben Farbe bzw. zusammenpassend zu finden …. und, dass meine Nähmaschine immer zu spinnen anfängt, wenn sie mehrere dicke Stoffschichten durchnähen soll….

    Ich bin auch gespannt, wie lange sich der Näh-Trend noch halten wird! Dass das Angebot an Schnitten etc. immer größer wird, finde ich auch toll, obwohl es manchmal gar nicht mehr so leicht ist, den Überblick zu behalten bzw. herauszufinden, was man für sich selbst wirklich nähen will …
    Ich bin schon sehr auf Deinen Jumpsuit gespannt, kann ich mir für Dich sehr gut vorstellen!

    Liebe Grüße, Steffi

  4. sissi sagt:

    ich hab noch kein schnittchen-schnittmuster vernäht aber schon einige gebookmarkt 😉 vor allem den pulli finde ich toll, er sieht so knuffelig aus 🙂

  5. Lulu sagt:

    Ganz toller Post, danke dafür!
    Ich wollte schon immer eine Hose nähen, so eine richtige mit allem drum und dran, gehindert hat mich bis jetzt Respekt und Zeit, kommt aber bestimmt noch 🙂
    Liebste Grüße,
    Lee

  6. Colli sagt:

    Hallo,
    tolles Interview!
    Ich möchte schon lange gern eine Hose mit so richtigen Eingrifftaschen nähen, habe aber noch etwas Respekt davor. Bisher waren die Taschen immer „nur“ aufgesetzt.

  7. Anita sagt:

    Eine „richtige“ Hose, also nicht nur so Sarouel oder so, würde ich gerne versuchen- aber ich fürchte die sicher nötigen Anpassungen. Dann ein Jumpsuit, den hab ich mich bisher nicht getraut zu tragen aber nun spriesst er ja überall :).
    Bin gespannt was da noch kommt!

    Liebe Grüsse, Anita

  8. lisa Santiuste sagt:

    ein tolles Interview- ich folge dir ja noch nicht lange, aber dein Blog liest sich echt angenehm- genau das was ich mittags mit einer Tasse Kaffee brauche! Und Hut ab, Interviews führen ist nicht leicht, dieses ist aber echt gelungen!!
    Was ich gern nähen würde aber wovor ich mords Respekt habe ist eine Bikerjacke oder ein Mantel im Bikerlook. ich liebe die schrägen oder seitlichen Reißverschlüsse- aber vor genau denen hab ich bei dickeren Stoffen auch Angst- und ein teilbarer Reißverschluss flöst mir viel mehr Respekt ein als einer für Tasche und co…..

  9. Christine sagt:

    Ein tolles Interview. Ich lese sowas so gerne. Derzeit trau ich mch noch nicht so ueber die Schnitte drueber, wenn ich schon einige tolle gesehen habe.
    Liebe Gruesse
    Christine

  10. Danke für das super Interview! Es ist immer sehr spannend hinter die Kulissen zu schauen. Meine Herausforderungen sind Hosen (also wirklich passende Hosen, nicht Sarouel oder Joggingbosen)da ich immer noch nicht wirklich herausgefunden habe, wie ich die genau anpassen muss. Aber ich bleibe dran :-). Und auch das Thema Blazer, Jacke, Mantel ist eine Hürde, die ich noch nicht angegangen bin – aber der nächste Winter kommt bestimmt .
    LG SuSe

    1. Liebe Elke,

      vielen lieben Dank – ich freue mich riesig! EMail mit Adresse ist unterwegs.
      LG und einen schönen Sonntag noch!
      SuSe

  11. Anke sagt:

    Ein tolles Interview, Danke. Ich möchte gerne eine Jacke nähen, die Mimi gefällt mir sehr gut. Da ich aber Probleme mit dem Einhähen von Reißverschlüssen habe,verschiebe ich das Projekt immer wieder.

    Liebe Grüße
    Anke

  12. Nadine Brandt sagt:

    Hallo Elke,
    Auf die tollen Schnitte von schnittchen bin ich auch schon aufmerksam geworden. Gekauft hab ich jedoch noch keinen, aber das kommt auch noch.
    Ich würde mir gerne mal eine Jeanshose nähen, jedoch hab ich noch nicht den richtigen Schnitt für mich gefunden.
    LG, Nadine

  13. Renate Dellweg sagt:

    Ich möchte mir unbedingt mal eine Chino nähen, aber da muss ich noch fleißig altes Wissen auffrischen. Tolles Interview, kommt alles so sympathisch rüber.

  14. Friederike sagt:

    Das war interessant!

    Einen Mantel oder eine Jacke zu nähen, habe ich schon manchmal überlegt aber immer wieder verworfen. Das braucht so viel Zeit und Geduld und kostet auch einiges. Und wenn mir das Ergebnis dann doch nicht richtig passt oder gefällt? Deshalb bin ich bisher überwiegend bei eher simplen Schnittmustern geblieben.

    Dankeschön und liebe Grüße
    Friederike

  15. Kerstin sagt:

    Was ich schon lange nähen will – Blusen für mich weil ich selten Kaufblusen sehe, die mur gefallen. Was mich hindert? Ehrlich keine Ahnung, nach Pullovern, Blazern, T-Shirts sollte es eigentlich von den Fertigkeiten passen , vielleicht fehlt einfach noch DER Schnitt und es einfach mal zu versuchen!

  16. Conni sagt:

    Hallo Elke!
    Meinem „Projekt Wollwalkmantel“ bin ich noch weit entfernt…vorher heißt es üben üben üben 😉
    Alles Liebe ★☆★

  17. Ein sehr interessantes Interview. Ich finde die Idee, eine ganze Kollektion herauszubringen, richtig toll. Perfekt, wenn man die Einzelteile miteinander kombinieren kann. Und ich denke, dass die Schnitte im Ausland gut ankommen, weil sie so erwachsen und stylisch sind und raffiniert sind. Ich muss zugeben, ich hab noch kein Schnittchen-Modell genäht. Mein Favorit ist das Kleid Luna.
    Liebe Grüße,von Claudia

  18. Petra Bihr sagt:

    Hallo Elke,
    ich finde den Beitrag sehr schön. Ich wollte schon immer mal ne Hose nähen aber die gute Passform hält mich davon ab. Weiterhin viel Erfolg.

  19. Laura sagt:

    Hallo Elke,
    ich würde mir gerne mal eine Hose nähen, so eine richtige, keine Jogginghose, aber es erscheint mir (noch) zu schwer mit Knopfloch und Reißverschluss. Außerdem bin ich auch so eine Lange und Dünne wie Du und hätte Sorge, dass die Hose dann nach der vielen Arbeit nicht passt. Aber irgendwann kommt das bestimmt, denn Hosen im Laden zu finden, die mir passen, ist kaum weniger langwierig. 😀
    Ich finde Deinen Blog ganz toll, Du inspirierst mich und spornst mich an, mich doch mal an Kleidung für mich zu wagen (auch wenn ich bisher nur eine Bethouia für mich genäht habe). Bitte mach weiter so!
    Liebe Grüße, Laura

  20. Malou sagt:

    Schnittchen Fan bin ich schon eine ganze Weile. Ich habe schon ein paar Schnitte genäht und es gibt da noch einige, die mir gefallen. Was ich schon immer mal nähen wollte? Einen ganz bestimmten Mantel, den ich mal für irre viel Geld irgendwo gesehen habe und für den ich ein Schnittmuster umbauen müsste – bisher habe ich mir dass noch nicht zugetraut … aber irgendwann….
    LG Malou

  21. Naomi sagt:

    Eine schöne Jacke. Am liebsten etwas in Richtung Bikerjacke oder ein Mantel. Stoffe hätte ich schon, aber hadere noch immer mit der entsprechenden konkreten Umsetzung… Und gerade locken einen ja auch die Temperaturen nicht direkt den Wollstoff auszupacken 🙂

  22. Yvonne sagt:

    Tolles Interview. Ach ich bin immer so neugierig, wie das alles so angefangen hat und was für Talente so in den Menschen stecken. Ich hab natürlich wie bei so vielen, durch die Kinder das Nähen für mich entdeckt. Das macht so viel Spaß und ist ein toller Ausgleich zum stressigen Alltag. Nur die Zeit reicht irgendwie nie um all die Ideen umzusetzen. Ich würde soooo gerne einen Jumpsuit für mich nähen und ich trau mich einfach nicht ran…Vielleicht jetzt mit dem schönen Schnitt. ….Viele liebe Grüße Yvonne

  23. Cornelia sagt:

    Echt tolle Schnitte, nicht alles trifft mein Geschmack aber einiges würde mich schon reizen.
    Bisher habe ich mich noch nicht getraut meine heißgeliebte Capri-Leinenhose nachzunähen. Hab leider keinen Schnitt, den müsste ich abnehmen und so etwas Schiss, dass es dann nicht passen könnte und die ganze Arbeit umsonst war. Achja und die Zeit, sich damit auseinanderzusetzen fehlte bisher auch. Es gab immer was einfacheres oder dringenderes zu nähen.
    KG Cornelia

  24. Andrea sagt:

    Seit langem liegt schon der Stoff für ein Maxikleid bereit, aber bisher waren andere Sachen wichtiger, die abgearbeitet werden mußten oder das Wetter war zu schön zum Nähen.

    LG Andrea

  25. Theresia sagt:

    Ein spannender Einblick in die „schnittchen-Welt“. Habe einen großen Respekt und viiiiiel Anerkennung vor dieser Arbeit. Ich trau mich nicht ran, mir ein schickes Kleid zu nähen, weil es zum einen meine Problemzonen kaschieren sollte (und das ist schon beim Kauf im Laden schwierig) und zum anderen bei einem ausgestellten Modell, wie ich es mag, so einen hohen Stoffverbrauch aufweist. Vielleicht kann ich diese Hürde aber für den anstehenden Schuleingang meiner Tochter überwinden…

  26. Sandra sagt:

    Wunderschönes Interview, dass du mit Silke geführt hast. Ich habe mich ja nun auch schon an einigen schnittchen-Schnitten versucht, komme immer besser damit klar und würde mir super gerne mal ein „passendes“ Kleid nähen! Das fehlt mir total, obwohl ich Kleider richtig schick finde!

    LG Sandra.

  27. narera sagt:

    Liebe Elke, danke für diesen Blog und das Interview. Ich liebe ja deine Bethiouia und eben mit diesem Schnittmuster würde ich so gerne schon den ganzen Sommer rum experimentieren….was mir dazu fehlt? Ganz einfach die Zeit, im Sommer hat immer der Garten Vorrang und der gibt viiiiiieeeell zu tun, manchmal eben viel zu viel für meinen Geschmack! Der Catrin Pulli von schnittchen würde ich einfach zu gerne mal nähen, deshalb bin i hier gerne mit dabei…

  28. Ani Lorak sagt:

    Hallo. Kann mich nur hinten einreihen. Sehr interessantes Interview, danke dafür. Was ich für mich nähen will? Viel… schwierig den passenden Schnitt zu finden, der die Vorzüge hebt und schmeichelt. Kindersachen sind dankbarer… weniger Kurven am Kind… Nähen würde ich gern eine tolles Kleid oder eine Jacke. Kann mich schwer entscheiden… bin so eine, die doch noch umschwenkt, wenn der Kellner vir mir steht. Also finale entscheidung, falls ich zu den glücklichen Gewinnern zähle… LG

  29. Sabrina sagt:

    Bei der neuen Kollektion sind echt tolle Teile dabei.

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